Credo

Nach 45 oder 90 Minuten ist der Film aus, und das war es dann. Aber im Bewusstsein des Zuschauers wirken die Emotionen nach. Das Schicksal eines völlig fremden Menschen, einer fiktiven Figur, mit dem wir nur einige Minuten „zusammen“ waren, hat durch filmische Verdichtung berührt. Das ist emotionale Kommunikation, unmittelbar und nicht zu hinterfragen.

Wenn das gelingt, erfüllt mich das mit großem Glück. Und ehrlicherweise ist es für mich nicht entscheidend, welches Format ich bediene, denn diese universelle Kraft des Films möchte ich in jeder Szene wecken.

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