Till Müller-Edenborn ist 1965 in Karlsruhe geboren.
Er studiert Film und Philosophie in Paris und Köln. Als Mitherausgeber der Filmzeitschrift „NACHtBLENDE“ (1991-2000) verfasst er Essays und Filmkritiken vor allem zum französischem Autorenkino.
Nach seinem Magister in Romanistik 1998 entscheidet er sich für die Arbeit am „Set“: zunächst als Script-Supervisor, dann als Regieassistent bei Serien und Spielfilmen unter anderem bei Margarethe von Trotta, Lars Büchel, Peter Fratzscher und Patrick Winczewski .
Parallel realisiert er Kurzfilme, nimmt am Berlinale Talent Campus teil, produziert Theatervideos in der Berliner Off-Szene und besucht Workshops zu Schauspielführung und Inszenierung in Los Angeles und Berlin, vor allem bei Judith Weston.
2006 schreibt und dreht er ausgehend von Gerichtsakten das Ehedrama „Die Liebe ist ein Haus“ mit Dieter Bellmann und Renate Blume in Leipzig. Der Film wird vom MDR ausgestrahlt und öffnet die Tür in die TV-Regie.
Seit 2008 ist er als Regisseur für Filme und Serien in den Bereichen Krimi, Familie und Jugend tätig („Soko München“, „Familie Dr.Kleist“, „Herzensbrecher“, „Schloss Einstein“ u.a.).
Ab 2011 entwickelt er den autobiografisch geprägten Spielfilm „Rockabilly Requiem“. Das 1980er-Jugend-Drama wird 2016 auf dem Max-Ophüls-Festival in Saarbrücken uraufgeführt, dort ausgezeichnet und startet nach einer Festivaltour mit rund 60 Kopien in den deutschen Kinos.