Lektorat

Meine Regie- und Drehbucharbeit der vergangenen 20 Jahre zeigt immer wieder, wie Drehbücher an neuralgischen Punkten stecken bleiben können, weil die Beteiligten im Tunnel der X-ten Fassung verzweifeln. Es droht ein verfrühtes Festhalten, eine schädliche Verkrampfung gegenüber dem Stoff und seinen Figuren. Es ist immer der Anspruch der Regie genau durch solche Wände hindurchzugehen, aber weil wir normalerweise sehr spät in die Herstellung eingebunden werden, geht es unter Zeitdruck oft nur noch um „Troubleshooting“. Das ist riskant.

Mein Ziel ist es die Entwicklung viel früher wieder in Schwung zu bringen. Denn Probleme, die im Buch schon deutlich werden, setzen sich in der Regie durch die gesamte Probenarbeit am Set bis in den Schneideraum hinein fort. An diesem Punkt früh und entschieden einzuhaken spart Nerven und führt zu einem homogenen und stimmigen Resultat.

Anfragen und Stoffe gern unter: edenborn@online.de

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